• Erfassung Chemie

    Tat:

    Für die größtmögliche Senkung aller Energiekosten implementierten wir leistungsfähige Software, die auch außergewöhnlich umfangreiche Datenmengen erfassen und auswerten kann. Damit können jetzt alle Energiewerte – für Strom, Warmwasser, Wasser, Dampf, Druckluft, Stickstoff und Heizöl – minutiös aufgezeichnet und analysiert werden. Der Energieverbrauch wird automatisch den vier Produktionsbereichen, dem Lager und Labor sowie der Verwaltung zugeordnet. Mit dieser Investition wurde der Grundstein gelegt, um nach ISO 50001 zertifizieren und Energiepotenziale besser nutzen zu können.

    Branchen:

    Chemie

    Erfolg:

    Die Erfassung des Energieverbrauchs erfolgt jetzt automatisch und lückenlos und löst damit die wöchentliche manuelle Erfassung und monatliche Auswertung ab. Durch individuell erstellte Auswertungen, Analysen und Reports wird der Energieverbrauch den einzelnen Produktions- und Arbeitsbereichen zugeordnet. Damit können auch die Energiekosten für einzelne Produktionsaufträge erfasst werden für eine Kostenverrechnung, die auf dem tatsächlichen Energieverbrauch basiert. Gleichzeitig konnte aufgrund der Daten gezielt Maßnahmen zur Verbrauchssenkung ergriffen werden.

    Die automatisch generierten Energieberichte gehen an den Energiemanager sowie an die Produktions-, Verkaufs-, Werks- und Geschäftsleitung. Sie informieren insbesondere über die Energiekosten der Produktion und geben eine Übersicht über die einzelnen Energiekosten. Die Daten liefern die Anhaltspunkte, um Energieverbräuche weiterhin senken zu können und damit der ISO-Zertifizierung zu entsprechen, die regelmäßige Energieeinsparungen bezogen auf die produzierte Menge vorschreibt.

    Aufgrund der jetzt möglich gewordenen Zertifizierung nach ISO 50001 ist unser Kunde von der EEG-Umlage befreit und hat sich für die künftig strengeren Auflagen richtungsweisend aufgestellt.

    Technologien:

    • B&R APROL V4.0-8
    • B&R X20CP3585
    • B&R X20AP3121
    • B&R Business-Intelligence-Suite
    • Jasper Soft
  • Robotergeneration

    Tat:

    Um den alten Reis Roboter gegen einen Kuka neuster Generation auszutauschen, bauten wir in zwei Schichten die Anlage beim Kunden um. Die 7-tägige Umbauphase mit mehreren erler-Mitarbeitern im Zweischichtbetrieb wurde für alle notwendigen Arbeiten minutiös vorbereitet und koordiniert.

    Zum Projektumfang gehörten die Demontage des alten Roboters und die Montage des neuen Roboters inklusive Greifer. Die neue Robotersteuerung wurde in eine bestehende SPS-Steuerung über Profibus eingebunden. Ein neues Sicherheitskonzept wurde ausgearbeitet, und war bei der Planung und Montage dementsprechend zu berücksichtigen.

    Branchen:

    Bau, Steine, Erden

    Erfolg:

    Unser Kunde verbuchte den Anlagenstillstand von nur 7 Tagen als besondere Leistung, da Demontage und Montage des Roboters unter beengten Platzverhältnissen stattfand. Die vorhandenen Bearbeitungsstationen mussten dabei nicht abgebaut werden.

    Die bisherigen 400 Roboterjobs konnten auf 70 reduziert werden. Die Maschinenanlage läuft nach dem Retrofit wieder komplett mannlos. Eine sichere Begrenzung des Roboterarbeitsbereichs wird durch die KUKA.SafeOperation gewährleistet.

    Die Labor-Roboteranlage läuft an 365 Tagen rund um die Uhr und ist eine der wichtigsten Anlagen unseres Kunden. Sie dient zur Qualitätsprüfung und –sicherung von Gesteinsproben.

    Technologien:

    • KUKA KRC4
    • KUKA.SafeOperation
    • Orange HMI
    • Simatic S7
    • Profibus
  • XTS

    Tat:

    Das Beckhoff Extended Transport System besteht nur aus wenigen Komponenten und überzeugt mit einem extrem flexiblen Automatisierungskonzept. Die „Mover“ agieren unabhängig voneinander und können je nach Anforderung und Automatisierungswunsch programmiert werden.

    Für dieses wegweisende Automatisierungskonzept haben wir eine Software-Umgebung entwickelt, mit der wir die XTS-Funktionalitäten nur noch konfigurieren müssen. Im einzelnen sind das die Bearbeitungs- und Prüfstationen, die Bearbeitungsplätze innerhalb einer Station, die Mover und die Streckenlängen.

    Branchen:

    branchenübergreifend

    Erfolg:

    Schneller am Markt mit verkürzten Realisierungszeiten: Mit XTS und unserer Software-Umgebung können die kühnsten Automatisierungsideen verwirklicht werden, da zeitintensive Programmierungen entfallen.

    Die Anlagen sind platzsparend und einfach in der Handhabung. Jeder Mover bewegt sich entsprechend der Automatisierungsaufgabe. Schnelle Produktionswechsel sind kein Problem. Jede einzelne Bearbeitungsstation kann individuell an- und abgewählt werden. Zudem können sehr niedrige Taktzeiten von <1s realisiert werden.

    Neben der enormen Flexibilität setzt XTS neue Maßstäbe: Das magnetische System unterliegt so gut wie keinem Verschleiß, der Verkabelungsaufwand ist gering und ein Schaltschrank ist nur in kleinem Umfang notwendig.

    Hier geht es zum XTS-Info-Film

    Technologien:

    • TwinCat NC PTP
    • TwinCAT XTS
    • TwinCat 3
    • Motion Control
  • 100 Roboter

    Tat:

    Vermehrt werden Roboter für Tätigkeiten eingesetzt, die dem Menschen zuarbeiten und durch ihre Bauart menschliche Bewegungsabläufe nachvollziehen können. Für diese Einsatzgebiete kommen vor allem 6-Achs- und SCARA-Roboter in Frage.

    Seit der neuesten Robotergeneration (z.B. Stäubli CS9) sorgt eine sichere Steuerung dafür, dass die üblichen Schutzvorrichtungen bei Bedarf entfallen können und sich dadurch ein engeres Miteinander von Mensch und Maschine ergibt.

    Branchen:

    Automotive, Baustoffe, Elektronik, Kunststoff, Medizin, Metall, Verpackung, Pharma, ...

    Erfolg:

    Filigrane Kontaktstifte, Dialysefilter oder zwei Meter lange Parkettbretter.
    Unsere Roboter übernehmen für unterschiedlichste Anforderungen genau definierte Arbeitsabläufe. Die Ansteuerung der Roboter erfolgt durch eine überlagerte Steuerung, in der Regel SPS. Zudem wurde von uns das erler-Teachmenü als anerkannter Roboterstandard entwickelt.

    Entwicklung und Inbetriebnahme der 100 Roboter führen wir in den unterschiedlichsten Ländern durch; die Mensch-Maschine-Kommunikation ist durch mehrsprachige Robotersysteme gewährleistet.

    Die nachfolgenden Rückmeldungen stehen für die vielen erfolgreichen Implementierungen bei unseren Kunden. Michael Bubach von IfK Automation hebt hervor: „Die IfK-Anlagen lassen sich durch das erler-Steuerungs- und Bedienkonzept intuitiv bedienen und bringt uns signifikante Zeit- und Kostenvorteile.“ Und Steffen Fabing von Harro Höfliger Verpackungsmaschinen GmbH betont: „Durch das Teach-Menü verkürzen sich die Inbetriebnahmezeiten und im Servicefall die Stillstandzeiten, Vorteile, die für den wirtschaftlichen Ablauf in unserem Unternehmen unverzichtbar sind."

    Technologien:

    • Stäubli: CS7 und RX60 bis RX160
    • Stäubli: CS8 und TX- und TS-Reihe, TP Fastpicker
    • Stäubli: CS9 und neue TX2 Generation sowie Safety-Funktional
    • Kuka: KRC 2 und KR6
    • Kuka: KRC 4 und KR16 bis KR120 R3200 sowie Safe Operation
    • Epson: RC180 und G3 / G6 / G10
    • Motoman: FS100 + MH5
    • Software: Profibus, Profinet, ProfiSafe, Modbus, Ethernet, EtherCat
  • Service-Offensive

    Tat:

    erler hat seinen Service neu strukturiert und sowohl die Organisation als auch die Abwicklung der Serviceaufgaben standardisiert. Insbesondere wurde auf eine enge Einbindung der Serviceprojekte in den bestehenden Firmenablauf geachtet.

    Die Mitarbeiter des neuen Service-Teams verfügen über eine gesonderte Ausstattung und wurden gezielt für Ihr Aufgabengebiet geschult.

    Branchen:

    Alle, die Automatisierungsanlagen einsetzen

    Erfolg:

    Mit der Neustrukturierung und Implementierung des Servicebereichs kann jetzt effizienter auf Anfragen reagiert werden. Zudem haben die Kunden die immer gleichen Ansprechpartner. Das schafft Vertrauen und sorgt für eine perfekte Koordination nach innen wie nach außen.

    Da alle Serviceaufgaben in diesem Bereich auflaufen, wird sich hier die Serviceerfahrung konzentrieren – zum Vorteil für alle Kunden.

    Technologien:

    • Serviceleistungen für Anlagen, die von erler realisiert wurden
    • Alle anderen Anlagen, die mit uns bekannten Technologien ausgerüstet sind
  • Tat:

    Alois Erler legte mit Gründung im Jahr 1995 den Grundstein für das heutige Unternehmen, das sich nach wie vor auf Wachstumskurs befindet. 2014 holte er seinen ältesten Sohn Jochen Erler in die Geschäftsführung, jetzt wurde sein jüngster Sohn als dritter Geschäftsführer der erler gmbh benannt.

    Erfolg:

    Als verlässlicher Partner für Automatisierungstechnik legen wir besonderen Wert auf Kontinuität und Zukunftssicherheit. Wir beraten persönlich, pflegen die direkte Kommunikation mit unseren Kunden und begleiten jedes Projekt mit umfassender Betreuung. Unser breites Leistungsangebot ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen auf dem neuesten technologischen Stand. Für diese Werte steht das Familienunternehmen seit über 20 Jahren. Holger Erler, seit mehreren Jahren bei der erler gmbh als Projektleiter und Software-Entwickler tätig, erweitert nun die Geschäftsleitung. Die generationsübergreifende Basis ist nun gestellt.

  • Fabrikautomation

    Tat:

    Mit der Recherche, welche Kundenforderungen und Kundenbedürfnisse im Bereich der Automation maßgebend sind, legten wir die Zielrichtung für das neue Leistungspaket fest. Existierende Standards und deren Einsatz wurde überprüft und die Schnittstellenanbindung unterschiedlicher Steuerungstypen untersucht. Wir beantworteten die Herausforderung, Lösungen wie PDA, EnMon, ConMon, JasperSoft in APROL einzubinden und last not least die erler-Lösungen wie Auftragsverwaltung in APROL zu integrieren. Insbesondere interessierte das „Return on Investment“ als betriebswirtschaftliche Kennzahl im Zusammenhang mit Automation.

    Branche:

    Branchenübergreifend

    Erfolg:

    Mit Systemintegrationen in verschiedenen Produktionsgebäuden hat sich die erler Fabrikautomation 4.0 bereits bewährt.

    Das Leistungspaket der erler Fabrikautomation 4.0:

    • Echtzeitdaten werden erfasst und archiviert.
    • Routinen zur Datenvorverarbeitung verhindern zu hohes Datenaufkommen.
    • Die Datenauszüge werden zu Informationen aufbereitet, analysiert und in grafischer Form bzw. Reports dargestellt.
    • Die Reporte können für die unterschiedlichsten Organisationsbereiche eines Unternehmens generiert werden, zum Beispiel für die Produktionsleitung, das Controlling, den Einkauf oder die Geschäftsleitung.
    • Ziel ist immer, den vorhandenen Maschinenpark in das Softwaresystem zu integrieren.

    Der Kundennutzen:

    • Kosten reduzieren sich durch optimale Produktionsprozesse und die damit verbundenen Materialeinsparungen.
    • Da der gesamte Produktionsprozess transparent ist, können Störungen oder Ausfälle schnell lokalisiert und behoben werden.
    • Teure Energie wird effizient eingesetzt, weil der Maschinenstatus bekannt ist und Produktionsprozesse gesteuert werden können.
    • Personalkosten reduzieren sich, da manuelle Protokollierungen entfallen.
    • Bereits getätigte Investitionen werden erhalten, da vorhandener Maschinenpark an das System angebunden wird.

    Eingesetzte Technologie:

    • APROL
    • PDA
    • EnMon
    • JasperSoft
    BMWi
  • Automatisiertes Vergiesssen und Dosieren

    Tat:

    Nach Istaufnahme wurde die Getreideannahmeanlage von uns neu konzipiert, wobei bisherige Steuerungskomponenten verschiedener Technologiestufen erneuert und neue Anlageteile mit eingeplant wurden.
    Der Auftragsumfang umfasste die Erstellung der SPS-Software, den Schaltschrankbau sowie den kompletten Umbau der Steuerung mit Inbetriebnahme. Die Befüllung und Entleerung der Silos, die Wegevorwahl und die Ansteuerung der Lastkomponenten wurden automatisiert und visualisiert. Im Zuge der Arbeiten wurden die bestehende SPS-Steuerung der Annahmegosse und die Verladung in die neue Gesamtsteuerung integriert. Zudem wurden die verschiedenen Betriebsarten zusammengeführt und die zentrale Steuerung von Anlageteilen, die bisher manuell bedient wurden, eingeführt.

    Branche:

    Nahrung, Genussmittel

    Erfolg:

    Bedienung und Überwachung der Abläufe gestalten sich durch die zentrale Visualisierung wesentlich einfacher. Störungen lassen sich durch das Störmanagement und das Diagnosemenü schnell lokalisieren, und die Verfügbarkeit der Anlage verbesserte sich signifikant. Durch reproduzierbare Anlagenabläufe senkten sich die Betriebskosten. Gleichzeitig steigerte sich die Produktqualität durch die einfache Überwachung. Laut Kunde ist es gelungen, die komplexen Anlagenvorgänge übersichtlich und transparent darzustellen. Die mit der Anlage vertrauten Mitarbeiter sind sehr zufrieden und haben die neue Situation gerne angenommen.
    Bei Inbetriebnahme in mehreren Einzelschritten wurde der Produktionsablauf so gering wie möglich beeinflusst. Und: Die übersichtliche Steuerungsstruktur wurde so vorausschauend angelegt, dass bei Modernisierungen weitere Anlagenteile angebunden werden können.

    Eingesetzte Technologie:

    • Engineering-Werkzeug TIA-Portal
    • SIMATIC CPU1513
    • SIMATIC HMI TP1900
    • Profinet
  • Automatisiertes Vergiesssen und Dosieren

    Tat:

    Unterschiedlichste Bauteile werden künftig durch Einsatz eines KUKA-Roboters und einer Wechseltischstation vergossen. Der Auftrag umfasste

    • die Planung von Hardware und Sicherheitstechnik,
    • die E-Konstruktion für Dosieranlage und Roboterzelle mit Wechseltischstation sowie
    • die Software-Entwicklung für HMI und Roboter.

    Gleichzeitig unterstützten wir den Kunden, der Schaltschrankbau und SPS-Programmierung übernahm, bei elektrischen und steuerungstechnischen Arbeiten.

    Branche:

    Kunststofftechnik

    Erfolg:

    Mit zusätzlichen Optionspaketen für den KUKA-Roboter wurde eine flexible Anlage für Dosierung und Dichtungsauftrag realisiert, die perfekt auf die zu produzierenden Kleinserien und speziellen Anwendungen abgestimmt ist. Dosieranlage und Roboter können wie vom Kunden gewünscht über eine einzige Visualisierung bedient werden. Das erlaubt eine schnelle und unkomplizierte Rezeptverwaltung mit Produktionsänderung. Aufgrund der offenen Programmstruktur ist eine Programmerweiterung beim Roboter durch den Anwender jederzeit möglich. Das erler-Team begleitete minutiös die Inbetriebnahme aller Komponenten der Anlage, deren Arbeits- und Schutzräume durch das Roboter-Optionspaket SafeOperation abgesichert wurden.

    Eingesetzte Technologie:

    • SIMATIC S7 300, Profinet
    • SIMATIC HMI Touchpanel TP1200 Comfort
    • KUKA 6-Achs-Roboter KR30HA
    • KUKA KR C4 Steuerung
    • KUKA Option SafeOperation
    • Pilz PNOZmulti
  • Award Preferred System Integrator

    Tat:

    In Zusammenarbeit mit der Firma Stäubli entwickeln wir seit Jahren innovative Automationslösungen für Kunden in den unterschiedlichsten Branchen. Um eine reibungslose Inbetriebnahme von Roboteranlagen zu gewährleisten, ist ein Höchstmaß an Flexibilität und Erfahrung gefragt, da sich jede Applikation anders gestaltet und individuelle Rahmenbedingungen in das Automatisierungskonzept einfließen müssen.

    Erfolg:

    Der Award bestätigt uns sehr gute Integrationsleistungen. Laut Stäubli haben wir in der jahrelangen, guten Zusammenarbeit nie enttäuscht, wenn sie eine Empfehlung für uns aussprachen. Die Auszeichnung, die von der Geschäftsführung überreicht wurde, erfüllt uns mit Stolz, ist sie doch ein Dokument für unsere Leistungsfähigkeit und unseren Einsatz für optimale Kundenlösungen.

    Eingesetzte Technologie:

    • Stäubli-Systeme 6-Achser
    • Stäubli-Systeme Scara
    • Steuerungen CS8 und CS7